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		<title>LandFrauen News</title>
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			<title>LandFrauen News</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 00:00:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Wegsehen hilft nicht</title>
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			<description>LandFrauen stellen sich den Herausforderungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;LandFrauen müssen als Akteure und Partner auf lokaler Ebene mehr Einfluss nehmen und sich ihrer Stärke bewusst werden. Nur so kann den Auswirkungen des demografischen Wandels Paroli geboten werden&quot;, so das Ergebnis der Klausurtagung des Bundesvorstandes des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), die jetzt in Saarbrücken stattgefunden hat. 

Die Folgen der veränderten Bevölkerungsstruktur sind für die Kommunen existenziell und nicht rückgängig zu machen, verdeutlichten die geladenen Fachreferenten Otmar Weber vom Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes und Sozialwissenschaftler Bernward Karl Junge, arf GmbH, Nürnberg. Durch Bevölkerungsrückgang werde den Dörfern in wenigen Jahrzehnten die Menschen fehlen und der Anteil an älteren Bürgern ansteigen. Erhebliche Kostenbelastungen werden auf die ländlichen Kommunen etwa durch Wohnungsleerstand und überdimensionierte Versorgungsnetze zukommen. Gemeinden und Städte seien gefordert, flexible und regional zugeschnittene Lösungsansätze zu erarbeiten, um sowohl die Dorfstrukturen als auch die künftige Finanzierung zu sichern. 

LandFrauen haben ihre eigene kompetente Sicht auf diese Entwicklungen, betonte dlv-Präsidentin Brigitte Scherb. Schon jetzt sind sie wichtige Interessenvertreter der Frauen und ihrer Familien vor Ort. Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement tragen sie das kulturelle und soziale Gemeindeleben. So sind etwa die von LandFrauenvereinen initiierten Seniorenbegleitungen oder geförderten Tagesmütter wichtige Bausteine zur Absicherung der Dorfstrukturen. Mit Bildungs- und Kulturangeboten, Kinderferienprogrammen oder der Pflege öffentlicher Anlagen erhalten sie die Dörfer lebenswert. 
Aus ihren Berufs- und Lebenserfahrungen heraus könnten LandFrauen sachkundig und verantwortungsvoll abwägen, was für die Zukunft der Dörfer unverzichtbar ist, aber auch wo Sparen und Strategiewechsel geboten sind, so die dlv-Präsidentin. Im Erfahrungsaustausch während der Tagung wurde allen klar, dass auch unbequeme Konsequenzen und das Überdenken alter Wertevorstellungen zum Erhalt der Dörfer notwendig sind. So müsse etwa die Umnutzung oder der Abriss von lieb gewonnenen aber nicht mehr genutzten Gebäuden als Option einkalkuliert werden. Kooperationen zwischen Kommunen aber auch zwischen Vereinen könnten die Pro-Kopf-Aufwendungen reduzieren.&nbsp; 

Die LandFrauenvereine und –verbände haben das Ohr am Puls der Zeit und sensibilisieren für aktuelle Themen und Fragestellungen durch umfassende Bildungsarbeit. Dadurch werden die Mitglieder zur Mitbestimmung in Gesellschaft und Politik motiviert.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Investitionen in Bildung und Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder sind langfristig gut angelegt</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=525&#38;cHash=e941477ef88642c4745101e908c20d83</link>
			<description>Deutscher LandFrauenverband (dlv) fordert Bildungspotenzial der heranwachsenden Ge-neration nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Chancengleichheit auf Teilhabe an Bildung darf nicht zur Disposition gestellt werden, mahnt die dlv-Präsidentin Brigitte Scherb, angesichts der Diskussion um die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen vorgeschlagenen Bildungs-Chipkarte. Ganzheitliche Bildung bei Kindern sei ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Gut, dessen Nutzen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Kinder sind unsere Zukunft. Wir können es uns nicht leisten, dass begrenzte finanzielle Mittel im Elternhaus oder gar Kinderarmut die Chancen auf Bildung und Persönlichkeitsentwicklung einschränken, so die dlv-Präsidentin. Außerschulische Aktivitäten, wie etwa der Musik- und Sportunterricht oder Ausflüge in die Heimatregion fördern die kindliche Entwicklung, wecken Interessen, geben neue Impulse und stärken die Persönlichkeit. Angesichts des von der Wirtschaft beklagten Fachkräftemangels und gesunkenen Bildungsniveaus bei Schulabgängern fordert der dlv von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wirksame Strategien zu erarbeiten, um der heranwachsenden Generation auf breiter Basis Entwicklungsimpulse und Bildung zu ermöglichen.&nbsp; 

Kinder sind von Bildungsangeboten außerhalb des schulischen Rahmens begeistert. Das zeigt auch die Erfolgsbilanz des aid-Ernährungsführerscheins. Fast 85.000 Grundschulkinder wurden mittlerweile&nbsp; von geschulten LandFrauen an Herkunft und Verarbeitung alltäglicher Nahrungsmitteln herangeführt. Gleichzeitig werden mit viel Spaß alltägliche Kompetenzen erweitert. Sei es der&nbsp; persönliche Erfolg beim Handhaben der Küchengeräte, oder das Gemeinschaftserlebnis bei der anschließenden Mahlzeit.&nbsp; Die Erlebnisse der Projekttage wirkten bei den Kindern nachhaltig und reichten weit in das Alltagsleben der Kinder und ihrer Familien hinein, so die dlv-Präsidentin. Auch die Projektwoche „Landwirtschaft für kleine Hände“, bei der LandFrauen Kindergartengruppen durch landwirtschaftliche Betriebe in Niedersachsen führten, zeigte auf, dass Kinder nachhaltig für bewusstes Ernährungsverhalten sensibilisiert werden können, wenn sie altersgemäß über die Erzeugung regionaler Lebensmittel und Abläufe auf dem Bauernhof informiert werden.

Die Möglichkeiten zu derlei persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse, zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben oder sinnvollen Bildungsangeboten müsse allen Kindern, unabhängig von der elterlichen Finanzkraft offen stehen, so die Forderung des Deutschen LandFrauenverbandes. Dies sei eine Investition in die Zukunft, von der Wirtschaft und Gesellschaft langfristig profitieren werden]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 19:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ärztemangel im Ländlichen Raum muss vorgebeugt werden</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=518&#38;cHash=162d8636a0813b080ef8fdacd4dc6221</link>
			<description>Der Deutsche LandFrauenverband fordert eine klare Linie bei der Gesundheitsreform</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dem bewährten System einer wohnortnahen medizinischen Versorgung droht der Kollaps, wenn nicht bald etwas passiert. Geschlossene Arztpraxen, weite Wege und lange Wartezeiten sind als Symptome dieser Entwicklung im Ländlichen Raum längst Realität. Der demografische Wandel – und als Folge Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung – ist für die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen eine große Herausforderung. 
Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) fordert deshalb die Politik auf, den drohenden Ärztemangel im Ländlichen Raum Einhalt zu gebieten. 

„Es freut uns, dass wir unser Anliegen nun in den Beschlüssen der 83. Gesundheitsminister­konferenz, die am 1. Juli in Hannover tagte, wiederfinden. Dass die Gesundheitsminister sogar befürchten, ihren Verfassungsauftrag zur umfassenden medizinischen Versorgung im Rahmen der Daseinsvorsorge nicht mehr ausüben zu können, zeigt wie ernst und verfahren die Lage inzwischen ist“, stellt die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes Brigitte Scherb fest. In ihrer Antwort auf die dlv- Forderungen begrüßte Ministerin Aygül Özkan, Vorsitzende der diesjährigen Gesundheitsministerkonferenz das Engagement des dlv in der Sache und weist auf die Übereinstimmungen hin.

„Die Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz zeigen, dass in den Ländern die Dring­lich­keit erkannt wurde und auch die Bereitschaft besteht, bei Reformen mitzuwirken und mehr Verantwortung für eine flächendeckende medizinische Versorgung zu übernehmen. Wir begrüßen besonders jene Konzepte, die darauf zielen, Lösungen ‚für die Fläche‘ zu finden. Aber ohne eine klare Linie auf Bundesebene besteht die Gefahr, dass viele gute Ideen im Ansatz stecken bleiben“, kommentiert Brigitte Scherb das Ergebnis der Konferenz. „Der Bundes­­gesetzgeber muss endlich handeln und das bisherige Wirrwar bei der anstehenden Reform des Gesundheitswesens beenden.“


Anlage: 
Forderungen des dlv: „Ärztemangel im Ländlichen Raum muss vorgebeugt werden“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:24:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.landfrauen-intern2.de/uploads/media/dlv-Positionspapier_AErztemangel.pdf" length ="68937" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Achtung Falle! Bei Heirat mit einem Landwirt gilt das Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=515&#38;cHash=0618212f5f2bb4b72fac178327219787</link>
			<description>Die Befreiungsmöglichkeiten für Ehepartner von Landwirten werden eingeschränkt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-left">„Darum prüfe, wer sich ewig bindet“, dieser Spruch hat für Frauen, die einen Landwirt heiraten, auch eine ganz eigene praktische Bedeutung. Denn Ehepartner von Landwirten sind kraft Gesetz in der Alterssicherung der Landwirte pflichtversichert. „Die eigenständige Sicherung der Ehepartner – besser unter dem Begriff ‚Bäuerinnenrente‘ bekannt, ist für Frauen nach wie vor ein wichtiges Instrument der Altersvorsorge“, erklärt Brigitte Scherb,&nbsp;Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv). „Allerdings kommt es im Alltag schon mal vor, dass die frisch gebackenen Eheleute vergessen, ihre Heirat bei der Landwirtschaftlichen Alterskasse anzuzeigen. Das ist ärgerlich, weil dann Nachzahlungen fällig werden. Frauen, die außerhalb der Landwirtschaft berufstätig sind, haben die Möglichkeit, sich von der Versicherungspflicht zu befreien, müssen das aber beantragen“, erläutert die Präsidentin die nicht ganz einfach zu durchschauenden Regelungen. Stolpersteine gebe es besonders in Familien, die Landwirtschaft im Nebenerwerb betreiben. Hier entstehe für die Ehefrau mit der Heirat auch dann eine Versicherungspflicht, wenn der Ehepartner sich schon vor vielen Jahren aufgrund eigener Berufstätigkeit hat befreien lassen. Die Meldepflichten könnten dann schon mal aus dem Blickfeld geraten.</p>

Mit der jetzt geplanten Gesetzesänderung zur Alterssicherung der Landwirte ist vorgesehen, dass Anträgen zur Befreiung von der Versicherungspflicht rückwirkend nur noch drei Monate nach der Eheschließung stattgegeben werden kann. Wer den Antrag später stellt, kann nur noch für die Zukunft befreit werden. „Diese Regelung ist nicht zu verstehen. Es entstehen so Mini-Rentenansprüche, die für die Alterssicherung wenig bewirken und bei den Alterskassen einen hohen Verwaltungsaufwand verursachen“, begründet die dlv-Präsidentin ihre Bedenken. 

Der Bundesrat hatte bereits eine Nachbesserung zur geplanten Änderung des Gesetzes über die Alterssicherung gefordert. Diese nun erfolgte Nachbesserung bringt aber nur für eine sehr kleine&nbsp; Gruppe Betroffener Entwarnung, nämlich für Landwirte, bei denen das Verfahren zur Feststellung der Versicherungspflicht noch läuft. 
„Aus unserer Sicht hilft hier nur rechtzeitige Information über Rechte und Pflichten und die Nutzung von Beratungsangeboten, wie z. B. die der Alterskassen. Wir werden selbstverständlich auch die Plattform unseres Verbandes nutzen, um diese Regelung publik zu machen. Denn die Altersvorsorge ist gerade für Frauen von existenzieller Bedeutung“, so das Fazit von Präsidentin Scherb. 

<i></i>
<i></i>
<i>Weitere Informationen&nbsp;finden Sie im &quot;dlv_Infoblatt_Befreiung_Ldw_Alterskasse&quot;.</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:25:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.landfrauen-intern2.de/uploads/media/dlv_Infoblatt_Befreiung_Ldw_Alterskasse_06.pdf" length ="54332" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>LandFrauen sind gegen das Klonen von Nutztieren</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=514&#38;cHash=dcc250aec5febe54014ceaaca5e61d71</link>
			<description>„Die Lebensmittelproduktion aus geklonten Tieren und deren Nachkommen ist nicht im Sinne der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Die Lebensmittelproduktion aus geklonten Tieren und deren Nachkommen ist nicht im Sinne der Verbraucher und auch nicht im Sinne der Tiere selbst“, ist sich Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv), sicher. Sie fordert die Europaparlamentarier anlässlich der heutigen Abstimmung des EU-Parlaments zur zweiten Lesung der neuen Verordnung über neuartige Lebensmittel auf, bei ihrer ablehnenden Haltung zu bleiben. Das Parlament war sich nach der ersten Lesung einig, die aus Klontieren und deren Nachkommen gewonnenen Nahrungsmittel vom Anwendungsbereich dieser geplanten Verordnung auszuschließen. Und hierbei soll es nach Ansicht der LandFrauen auch bleiben!
Für den dlv besteht keine Notwendigkeit, Lebensmittel aus geklonten Tieren und deren Nachkommen auf den Markt zu bringen. Hierfür gibt es zahlreiche Gründe. So sei die Versorgungslage mit Fleisch und Milch in der EU ausreichend und der Markt müsse nicht künstlich mit Klonfleisch und Milch von Klonkühen aufgebläht werden, äußert sich Brigitte Scherb kritisch. Zudem sei fraglich, ob diese Produkte hier in Deutschland und Europa überhaupt ihren Absatz fänden, da die Mehrzahl der Verbraucher dem Klonen von Tieren zur Nahrungsmittelherstellung auch aus ethisch-moralischen Gründen skeptisch gegenüberstehe.
„Auch unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten ist die Technik des Klonens derzeit nicht zu rechtfertigen“, ergänzt Brigitte Scherb. Klonen sei viel zu teuer und ineffizient, um es als sinnvolle Technik in der Nahrungsmittelproduktion einzusetzen. „Kritisch sehe ich auch bei einem stärkeren Einsatz dieser Technik den Verlust der genetischen Vielfalt. Wir LandFrauen haben uns schon immer für ein breites und vielfältiges Lebensmittelangebot stark gemacht. Und dies ist hierdurch gefährdet“, gibt sie zu bedenken. 
Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus der Tierschutzaspekt. Die Technik des Klonens ist mit sehr großem Leiden für die Tiere verbunden. Dieses reicht von einer hohen Anzahl an Fehlgeburten, Missbildungen über Organfehlentwicklungen, Immunschwächen bis zu einer erhöhten Ableberate kurz nach der Geburt bei lebend geborenen Klontieren. Diese Fakten seien für den dlv nicht mit tierschutzgerechter Lebensmittelproduktion in Einklang zu bringen, so die dlv-Präsidentin.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 18:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anwalt für Frauen im Ländlichen Raum:</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=513&#38;cHash=0bfb0cdca5f3b58cd407f6bd85abaee4</link>
			<description>Deutscher LandFrauenverband (dlv) präsentiert den Jahresbericht 2009</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Jahresbericht 2009 des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) präsentiert sich im neuen Erscheinungsbild. Ganz so, wie LandFrauenarbeit sich gestaltet: dynamisch und modern. 

Zahlreiche Bildaufnahmen von authentischen Frauen unterstreichen den Eindruck: LandFrauen bilden eine starke Gemeinschaft, die den Regionen, in denen sie leben und arbeiten neue Impulse verleihen. Durch aktives Handeln gestalten sie Zukunft und sind die Stimme aller Frauen und ihrer Familien im Ländlichen Raum.

Die Berichte von Fachtagungen, Bildungsfahrten oder Diskussionsforen belegen, dass hier Frauen fit gemacht wurden für ihr gesellschaftliches Engagement, ihren Einsatz als Interessenvertreterin in kommunalen Gremien oder für den Start als selbstständige Unternehmerin. Denn die zentrale Säule des dlv ist, neben der politischen Interessenvertretung die Bildungsarbeit für LandFrauen. Im Jahr 2009 haben die LandFrauen auf Orts-, Kreis-, Landes- und Bundesebene insgesamt mehr als 110.000 Bildungsveranstaltungen mit mehr als 2,7 Mio. Teilnehmerinnen durchgeführt. Sowohl das Themenspektrum als auch die Veranstaltungsformen spiegeln die Vielfalt des Verbandes wider.
Der dlv hat in 2009 einen Schwerpunkt auf die Verbandsentwicklung und das professionelle Verbandsmanagement gesetzt und sich auch intern Richtung gegeben hat. Verbandszukunft muss aktiv angegangen werden, um selbstbestimmt gestalten zu können. Gleichzeitig wurden Kooperationen mit anderen Verbänden und Vertretern aus Politik und Wirtschaft ausgebaut, um das politische Gewicht als Anwalt für Frauen im Ländlichen Raum zu erhöhen.

Interessenten erhalten den dlv-Jahresbericht 2009 im Internet unter&nbsp; <link Download/Verband.html>www.landfrauen.info/Download/Verband.html</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reform der Gemeindefinanzierung: </title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=512&#38;cHash=10b26f46a144e365802e6b87b8a5693f</link>
			<description>Deutscher LandFrauenverband fordert Wertedebatte</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wir hoffen, dass die von der Bundesregierung eingesetzte Gemeindefinanzkommission bald realistische und zukunftsfähige Reformvorschläge unterbreitet. Ob die zum Überleben notwendigen Finanzmittel den Kommunen durch die Stärkung der Gewerbesteuer oder mithilfe kommunaler Zuschlagsrechte bei der Einkommenssteuer künftig zugewiesen werden, ist eher zweitrangig“, so die Meinung von Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv), zur angedachten Neuordnung der Gemeindefinanzen. Wichtig sei, dass den Gemeinden eine größere Handlungsfähigkeit eingeräumt werde, so dass sie die Mittel vor Ort sinnvoll und nach dem wirklichen Bedarf der dort lebenden Menschen einsetzen können. Eines sei dabei allerdings offenkundig: „Ohne eine begleitende Wertediskussion wird es keine zukunftsfähigen Lösungen geben“, so die dlv-Präsidentin. 

Beweggrund für diese Einschätzung seien die Defizite an Lebensqualität, die infolge des demografischen Wandels und nun auch der Wirtschafts- und Finanzkrise in den ländlichen Gemeinden inzwischen Realität sind. „LandFrauen wissen wovon sie reden, denn sie bekommen die Auswirkungen, wie z. B. durch die Ausdünnung der Infrastruktur oder durch höhere Preise und Gebühren sehr deutlich zu spüren“, stellt Brigitte Scherb fest. 

Gerade in dieser Situation sei es wichtig, den Kommunen mehr Spielraum für die Selbstverwaltung zu lassen. Nicht alles müsse über zentral festgelegte und überall gültige Standards geregelt werden. „Wir brauchen deshalb dringend eine Wertedebatte und eine ehrliche Diskussion darüber, welche Art von Lebensverhältnissen und wie viel Gemeinwesen wir uns heute und in Zukunft noch leisten wollen und können“, so das Fazit der Präsidentin.

Das aktuelle Positionspapier des Deutschen LandFrauenverbandes formuliert dazu sechs Thesen, mit denen der dlv die Wertedebatte anstoßen will. 

Anlage: dlv-Positionspapier „Die Menschen leben länger – Glücksfall oder Bedrohung für ländliche Regionen?“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 15:56:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://www.landfrauen-intern2.de/uploads/media/Positionspapier_Demografie.pdf" length ="69264" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title> 3.000 LandFrauen aus dem gesamten Bundesgebiet versammelten sich zum Deutschen LandFrauentag 2010 in Hannover</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=511&#38;cHash=f0ecd67d445204607662af76fdee1eea</link>
			<description>LandFrauenvereine sind Stimme der Frauen und ihrer Familien im Ländlichen Raum</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Die Stärke des Verbandes ist die Präsenz in der Fläche“, mit diesen ermutigenden Worten begrüßte Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, 3.000 LandFrauen aus dem gesamten Bundesgebiet zum Deutschen LandFrauentag in Hannover. „Wir sind „500.000 Frauen, die viel bewegen“ – Landfrauen, die mit Engagement und Kompetenz in den Ortsvereinen wirken und als Teil des bundesweiten Netzwerkes eine starke Gemeinschaft starker Frauen bilden!“ Mit ihrem politischen Engagement und der Vernetzung in der Gesellschaft seien die LandFrauen die Stimme aller Frauen und ihrer Familien im ländlichen Raum, so die dlv-Präsidentin. Sie übernähmen Verantwortung füreinander und leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Entwicklung des Ländlichen Raums und die Zukunft der nächsten Generation. „Nutzen Sie den LandFrauenverein als Plattform für Zukunftsdialog und Erfahrungsaustausch“, forderte Brigitte Scherb die angereisten LandFrauen auf.

Der Deutsche LandFrauenverband (dlv) betreibt als Bundesverband aktive politische Interessen-vertretung in Berlin. So setzt er sich etwa für die flächendeckende Breitbandversorgung im Ländlichen Raum ein. Ein Thema, an dem auch in Niedersachsen mit Hochdruck gearbeitet wird, wie der stellvertretende Ministerpräsident Jörg Bode in seinem Grußwort bestätigte. Er zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Vernetzungen des LandFrauenverbandes zu Partnern in Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Hannovers Bürgermeisterin Dr. Hilde Moennig dankte dem LandFrauenverband für dessen Einsatz zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen im Ländlichen Raum.

Bei allem Stolz über das Erreichte, müsse die zukünftige Verbandsentwicklung auch kritisch hinterfragt werden, mahnte Brigitte Scherb. Neue Mitglieder müssten gewonnen und der notwendige Imagewandel, die Interessenvertretung von Frauen mit bäuerlichem <i>und </i>nicht-bäuerlichem Hintergrund, vollzogen und auch nach außen dokumentiert werden. Gerade jüngere Frauen würden die persönlichen Chancen in der Verbandsarbeit noch verkennen, gab die dlv-Präsidentin zu bedenken. &lt;s&gt;&lt;/s&gt;

Festredner Prof. Dr. Dr. Wolfgang Ockenfels, Theologische Fakultät der Universität Trier, erörterte in seinem Vortrag die Frage nach der Bedeutung alter moralischer Werte in Gegenwart und Zukunft. Das System der sozialen Marktwirtschaft brauche Leute, die Verantwortung in der Wirtschaft, in Politik und im Ehrenamt übernehmen. Die Zehn Gebote böten in moderner Lesart auch heute noch den Unternehmern Grundwerte und Orientierung, deren Einhaltung Glaubwürdigkeit und Vertrauen schaffen, die sich unternehmerisch als Investition bezahlt machten. Dies gelte ebenso für die Politik wie für das persönliche Miteinander etwa in der LandFrauenarbeit.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 09:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wissen, woher Lebensmittel stammen</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=510&#38;cHash=f5fc1c2bef1f3caacdc3616cc3279424</link>
			<description>Der Deutsche LandFrauenverband e.V. (dlv) positioniert sich zur Herkunftskennzeichnung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anlässlich der heutigen Abstimmung des Europäischen Parlaments zu Informationen der Verbraucher über Lebensmittel fordert Hannelore Wörz, Erste Vizepräsidentin des dlv, die Abgeordneten des EU-Parlaments auf: „Sehen Sie von einer weitergehenden verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln ab! Ein solches marktordnungspolitisches Instrument ist in den heutigen Marktstrukturen nicht mehr umsetzbar.“ Der dlv setzt dagegen auf eine <i>freiwillige</i> Herkunftskennzeichnung für alle nicht-geregelten Produkte über die Kennzeichnung „EU/Nicht-EU“ hinaus.

Der dlv begrüßt jede freiwillige Initiative zur geographischen Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, so die Vizepräsidentin. Der Gesetzgeber seinerseits muss jedoch gewährleisten – und hier seien wieder die EU-Parlamentarier gefordert, dass die Verbraucher nicht Gefahr laufen, über die Herkunft der Produkte in die Irre geführt zu werden. Der Verbraucher müsse darauf vertrauen können, dass die ausgewiesene Herkunft klar und wahr ist.

Darüber hinaus sei eine zusätzliche Aufklärung der Verbraucher dringend von Nöten, damit sie Lebensmittelkennzeichnungen überhaupt verstehen können. „Daher müssten Ernährungsbildung und hauswirtschaftliche Kenntnisse in Kindergarten, Schule und Erwachsenenbereich wieder fest etabliert bzw. verstärkt vermittelt werden“, fordert Wörz. Auch die Politik müsse in diesen Bereichen wieder mehr in Bildung und Aufklärung investieren. Der Verband empfiehlt dazu die Erfahrungen der LandFrauen zu nutzen, denn diese sind über die Ortsvereine bereits aktiv in der Wissensvermittlung tätig. 

Näheres zur Positionierung des dlv zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln findet sich im aktuellen Positionspapier&nbsp;unter www.landFrauen.info&nbsp; Unsere Themen bzw. Download]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ohne Frauen geht nichts im Ländlichen Raum</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=508&#38;cHash=63126771e0328a3de6258c95285056a9</link>
			<description>Bundesministerin Ilse Aigner erläutert beim Deutschen LandFrauentag 2010 ihre Leitgedanken auf dem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Ohne die Frauen würde Vieles im Ländlichen Raum nicht mehr funktionieren! LandFrauen sind die Leistungs- und Sympathieträgerinnen vom Land.“ Bundesministerin Ilse Aigner erntete große Zustimmung für dieses Fazit anlässlich des Deutschen LandFrauentages 2010 am vergangenen Donnerstag in Hannover. Denn die Zuhörer, neben einigen wenigen Männern fast 3.000 LandFrauen aus dem gesamten Bundesgebiet, wirken über ihre Orts- und Kreisverbänden ehrenamtlich aktiv am gesellschaftlichen und politischen Leben ihrer Gemeinden mit. 

Die aktuelle Klausurtagung der Bundesregierung habe gezeigt, so Ministerin Aigner, dass auf dem Weg zu einer stabilen Zukunft Einsparungen in vielen Bereichen unumgänglich sind. Im Sinne des zukunftsorientierten und nachhaltigen Wirtschaftens werde aber bei Bildung und Forschung nicht gekürzt. Die notwendigen Einsparungen bei der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz bezeichnete Ministerin Aigner als „schmerzlich“. Die Landwirtschaft werde aber als „treibende Kraft im Wirtschaftskreislauf unserer ländlichen Räume“ gebraucht.

Ministerin Aigner brachte dem vielfältigen LandFrauen-Engagement, deren Bildungsangeboten und ihrem Einsatz für den sozialen Zusammenhalt im Ländlichen Raum ihre Wertschätzung entgegen. So sprach sie sich für die Fortführung und weitere Förderung des aid-Ernährungsführerscheins aus. Diese Bildungsinitiative zur Ernährungserziehung von Kindern, umgesetzt von qualifizierten LandFrauen, wird als Erfolgsprojekt seit drei Jahren durch Mittel des BMELV gefördert. 

„Die Stärke der LandFrauen ist ihre Präsenz in der Fläche“, hob die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), Brigitte Scherb hervor. Der dlv sieht sich als politischer Interessensvertreter dieser fast 500.000 Frauen. Um die politische Mitverantwortung auf Orts- und Kreisebene noch weiter zu stärken, bedarf es einer intensiven Bewusstseinsbildung bei den Mitgliedern, betonte Brigitte Scherb. Mit vorwärtsdrängender Kraft und unter Bewahrung alter Traditionen werde intensive Bildungsarbeit betrieben.

Zukunft und Wertschöpfung im Ländlichen Raum seien nur gewährleistet, wenn die Grundversorgung mit schnellem Internetanschluss für alle Bereiche gegeben sei, so die dlv-Präsidentin. Der Forderung „Breitband für alle!“ verlieh der dlv mit 14.571 Unterschriften Nachdruck, die Ministerin Aigner übergeben wurden.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 16:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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