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		<title>LandFrauen News</title>
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		<lastBuildDate>Sun, 13 May 2012 18:31:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Landwirtschaft lädt zum &quot;Tag des offenen Hofes&quot;</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=657&#38;cHash=f0f66d9d3616e6ecc1c4d707739aef17</link>
			<description>Startschuss bei der bundeszentralen Eröffnung in Hagen</description>
			<content:encoded><![CDATA[(BDL/DBV/dlv) „Wir Landwirte und unsere Familien brauchen unsere Arbeit nicht verstecken. Davon kann sich jeder überzeugen – hier und heute, aber auch bei den vielen Tagen des offenen Hofes auf den landwirtschaftlichen Betrieben überall in der Republik.“ Mit diesen Worten eröffnete der Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) <b>Matthias Daun</b> in Hagen symbolisch die Tage des offenen Hofes 2012. Zur bundeszentralen Eröffnungsveranstaltung waren trotz Wetterkapriolen über 4000 BesucherInnen aus Politik, (Land)wirtschaft und der Umgebung auf den Hof Rafflenbeul gekommen.
„Mit diesem Tag des offenen Hofes wollen wir zeigen, dass wir hochwertige Produkte erzeugen – keine Ramschware“, so <b>Gerd Sonnleitner</b>, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem Hof am Rande des Ruhrgebietes. Er betonte, dass sich Landwirte in globalisierten Agrarmärkten mit weltoffenen Grenzen und zugleich auf dem Heimatmarkt durchsetzen müssen. „Dass wir dabei weltweit die höchsten Standards im Umwelt- und Tierschutz zu erfüllen haben, macht uns das Leben nicht leichter. Aber die neue Emnid-Studie bestätigt, dass die Bevölkerung die Tierhaltung in Deutschland durchaus akzeptiert und nur ein sehr kleiner Teil sich davon distanziert“, stellte er klar. Mut mache auch die Einschätzung, dass der Landwirt die drittwichtigste Berufsgruppe in unserem Land ist, um die Zukunft unseres Landes zu sichern.
Diese optimistische Grundhaltung bestimmte auch den „Talk im Hof“. Peter Bleser, Parlamentarischer Staatsekretär der Landwirtschaftsministerin, Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), Franz-Josef Möllers, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), und Magdalena Kliver, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) diskutierten über „Landwirtschaft als gesellschaftlichen Trend“.
Darin würdigt <b>Peter Bleser</b>, der die Bundeslandwirtschaftsministerin vertrat, die Initiative der drei Verbände: „Transparenz und Offenheit sind der Schlüssel zu mehr gesellschaftlicher Akzeptanz. Das hat auch der breite Dialog gezeigt, den das Bundeslandwirtschafts-ministerium geführt hat, um die Charta für Landwirtschaft und Verbraucher zu erarbeiten. Gerade im Bereich der Nutztierhaltung sind die Vorstellungen und Erwartungen oft weit von der Realität der modernen Tierhaltung entfernt. Genau an dieser Stelle setzt der Tag des offenen Hofes an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einem zeitgemäßen Bild der Landwirtschaft fernab von Werbeklischees“, so der Parlamentarische Staatssekretär.
Die dlv-Präsidentin <b>Brigitte Scherb</b> betonte die Rolle der Bäuerinnen dabei: „Die Frauen auf den Höfen sind die Trendsetter.“ Öffentlichkeitsarbeit und Verbraucherinformation werden von den LandFrauen seit langem gefordert und umgesetzt.&nbsp; „Fachlich fit, mit kommunikativer Kompetenz vermitteln sie im Kundengespräch oder bei Hofführungen wertvolles Wissen und begeistern für heimische Produkte. Wer den Arbeits- und Energieaufwand kennt, mit dem Nahrungsmittel erzeugt werden, weiß sie umso mehr zu schätzen“, so die LandFrau.&nbsp; Verbraucheraufklärung müsse deshalb schon bei den Schulkindern und in den Familien&nbsp; beginnen.
„Für hohe Qualität müssen angemessene Preise gezahlt werden“, sagte WLV-Präsident <b>Franz-Josef Möllers </b>angesichts des Widerspruchs zwischen positivem Ansehen der Landwirte in der Bevölkerung auf der einen und ihrem Anspruch auf einen möglichst günstigen Preis auf der anderen Seite. „Das muss offen mit den Verbrauchern diskutiert werden“, so Möllers.
Einen anderen Aspekt brachte die Landjugendvorsitzende zur Sprache: „Die Landwirtschaft entwickelt sich in rasantem Tempo. Darauf haben wir Landwirte uns stark konzentriert und dabei wohl vergessen, die Menschen, für die wir arbeiten, mitzunehmen.“ Das müsse, das werde sich ändern. – „Daran arbeiten wir. Denn alle sollen wissen: Landwirt ist und bleibt der schönste Beruf der Welt“, so <b>Magdalena Kliver</b> beim Talk in Hagen.
Sven Rafflenbeul, Betriebsleiter des gastgebenden Hofes und Vor¬sitzender der Landjugend Westfalen-Lippe, sah den Trubel gelassen. Für ihn zählt der Dialog mit den VerbraucherInnen. „Das schafft Vertrauen.“ Auf dem Hof Rafflenbeul, auch als Käse-Deele bekannt, finden 90 Milchkühe ihre Heimat.
Ein Teil ihrer Milch wird in der hofeigenen Käserei&nbsp; verarbeitet und vor Ort verkauft.
Die bundeszentrale Eröffnungsveranstaltung „Tag des offenen Hofes 2012“ wurde in diesem Jahr maßgeblich von der Landjugend Westfalen-Lippe und dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband ausgerichtet. Gemeinsam mit vielen Partnern ist es ihr gelun¬gen, Landwirtschaft zum Anfassen in einer Form zu bieten, die es am Rande des Ruhrgebietes so noch nicht gegeben hat.
Bundesweit beteiligen sich bis zum Spätsommer rund 700 Betriebe aus allen Bundesländern an der Aktion „Tag des offenen Hofes“, zu der DBV, BDL und dlv gemeinsam mit ihren Landesverbänden bereits zum elften Mal aufrufen.
Landwirtschaftliche Betriebe öffnen ihre Hoftore und präsentieren die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft mit einem vielfältigen Kultur- und Eventprogramm. Nähere Informationen gibt es im Internet unter <link http://www.tdoh.de>www.tdoh.de</link>, wo Sie auch in Ihrer Nähe entsprechende Betriebe finden.

<media 3215 _blank>Pressemittelung als pdf-Datei</media>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 18:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hauswirtschaftliche Berufe stärker im Pflegerecht verankern und  Reformen angehen</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=656&#38;cHash=54c34a47b19c2b07144e138a7fe484bf</link>
			<description>dlv: Hauswirtschafter bieten Know-how für Versorgung und Betreuung </description>
			<content:encoded><![CDATA[„Bevor ältere Menschen pflegerische Leistungen im eigentlichen Sinne benötigen, brauchen sie Hilfen im Alltag. Die Politik ist gefordert, diesen Umstand bei der aktuellen Pflegereform stärker zu berücksichtigen. Hauswirtschaftliche Leistungen müssen besser im Leistungsrecht der Pflege verankert werden. Außerdem brauchen wir eine Anrechnung der hauswirtschaftlichen Fachkräfte an die Fachkraftquote“, äußert sich die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbands (dlv) Brigitte Scherb anlässlich der ersten Lesung des Pflege-Neuausrichtungs-Gesetzes im Deutschen Bundestag an diesem Donnerstag. 

In einem jüngst verabschiedeten Positionspapier hat der dlv mit Blick auf Hauswirtschafts- und Betreuungsdienstleistungen wichtige Weichenstellungen in der Pflegereform angemahnt und Stellung zur hauswirtschaftlichen Berufsqualifizierung bezogen.

Der dlv geht davon aus, dass die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen in Privathaushalten – dort insbesondere durch ältere Menschen - weiter ansteigen wird. Dieses Tätigkeitsfeld muss in der Ausbildungsverordnung des Berufes Hauswirtschafter/in stärkere Berücksichtigung finden, heißt es beim Deutschen LandFrauenverband. 

„Es macht einen Unterschied, ob ein Hauswirtschafter als Seniorenbegleiter eingesetzt ist oder in einer Großküche. Wahlbausteine und Zusatzqualifikationen könnten besser auf die betriebliche Situation eingehen. Für Arbeitgeber muss indes klar erkennbar sein, was ein/e Hauswirtschafter/in kann“, zeigt die dlv-Präsidentin mögliche Reformansätze auf. 
Geht es nach dem dlv, sollte so schnell wie möglich eine neue Berufsbezeichnung gefunden werden. „Bei der Gewinnung von Auszubildenden steht die Hauswirtschaft in einem harten Wettbewerb mit anderen Berufen. Allein durch eine Namensänderung könnten wir wesentlich mehr junge Leute erreichen. Unser Vorschlag: Fachkraft für Ernährungs- und Dienstleistungsmanagement“, so Brigitte Scherb.

Das Positionspapier des Deutschen LandFrauenverbandes „Versorgungs- und Betreuungsdienstleistungen der Zukunft – neue Anforderungen an die berufliche Qualifizierung“ vom 23.04.2012 ist als Anhang beigefügt. 

<b>Pressekontakt: </b>
<b>Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)</b>
<b>Ursula Zimmermann</b>
<b>Tel: 030-2844 92914</b>
zimmermann]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Demografiestrategie der Bundesregierung – Jedes Alter zählt</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=655&#38;cHash=fe73c1ade4c1f636d04c63cfa7e9e3ee</link>
			<description>LandFrauen haben mehr erwartet</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf dem Lande ist der demografische Wandel omnipräsent. Wer hier lebt, spürt die Auswirkungen deutlich und das unabhängig vom eigenen Alter. Das sind etwa die Überalterung der Dorfgemeinschaft, Abwanderung der Jungen, fehlende Infrastruktur und desaströse kommunale Finanzmittel. Es gibt Schreckensszenarien genauso wie verzweifelte Gegenmaßnahmen der Kommunen oder löbliche Selbsthilfeaktionen der Betroffenen zur Linderung der Auswirkungen. „Gerade Letzteres braucht aber die Einbindung in einen strategischen Rahmen, um langfristig den demografischen Wandel in den Griff zu bekommen. Genau das haben wir von der jetzt veröffentlichten Demografiestrategie der Bundesregierung erwartet. Stattdessen wird uns eine Ansammlung von schon bekannten Maßnahmen und Forderungen geboten. Das greift zu kurz und wird die Probleme in ländlichen Regionen nicht lösen“, so das Fazit von Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv). 

Der Deutsche LandFrauenverband hat seine Mitglieder schon seit Jahren auf den demografischen Wandel eingestimmt. „Wir wissen, dass wir uns in den Dörfern auf gravierende Veränderungen in der Arbeitswelt, im familiären Miteinander und im Alltagsleben einstellen müssen. Diese Themen stehen regelmäßig auf der Tagesordnung, wenn sich LandFrauen aus ganz Deutschland treffen und austauschen. Viele unserer Forderungen finden wir in dem Dokument mit dem schönen Titel „Jedes Alter zählt“ wieder. Was fehlt, ist das ehrliche Eingeständnis, dass gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land schon heute eine Legende sind, dass mit den Maßnahmen von gestern die Defizite von heute und morgen nicht behoben oder zumindest abgemildert werden können. Ebenso vermissen wir ein klares Wort zu den Sozialversicherungssystemen, die mit der heutige Arbeitswelt und insbesondere den Anforderungen ländlicher Regionen nicht konform gehen und zudem gerade für Frauen auch falsche Anreize setzen“, bemängelt Scherb.

Bundeskanzlerin Merkel hat bei der Vorstellung der Strategie von einem Anfang gesprochen und dass sie die gesellschaftlichen Partner in den Dialog mit einbeziehen will. „Wir könnten dazu sicher viel an Erkenntnissen, Erfahrungen und Ideen einbringen“, so das Angebot von dlv-Präsidentin Scherb.
<b><br /></b>
<b>Pressekontakt: </b>
<b>Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)</b>
<b>Ursula Zimmermann</b>
<b>Tel: 030-2844 92914</b>
<b>zimmermann@landfrauen.info</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 16:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Deutscher LandFrauenverband als Sachverständiger bei der Bundestagsanhörung zu Lebensmittelverschwendung</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=654&#38;cHash=833a99b95fc9cb91a99fcf6838544ff6</link>
			<description>Langfristige Gesamtstrategie statt Aktionismus</description>
			<content:encoded><![CDATA[
Die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb zeigt sich erfreut über die Einladung zur Öffentlichen Anhörung im Deutschen Bundestag am kommenden Montag. „Ich hoffe sehr, dass die Anhörung in eine überfraktionelle Initiative mündet“, äußert sich die dlv-Präsidentin dazu.
Bereits im Vorfeld hatte der Deutsche LandFrauenverband einen Runden Tisch „Für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln“ gefordert, um eine nachhaltige Gesamtstrategie mit allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette und unter breiter Beteiligung der Zivilgesellschaft zu entwickeln. 
„Das Thema Lebensmittelverschwendung darf keine Eintagsfliege sein. Es muss ganzheitlich und langfristig in Angriff genommen werden. Auf Verbraucherseite ist ein umfassendes Bildungskonzept gefragt. Das bedeutet, die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln, Konsumverhalten, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Bewegung zu vermitteln. Nur so kommen wir wieder zu einer angemessenen Wertschätzung von Lebensmitteln und damit auch zu einer nennenswerten Reduzierung von Lebensmittelabfall in den Privathaushalten.“ 
In diesem Zusammenhang bekräftigt der dlv nochmals seine seit vielen Jahren geäußerte Forderung zur Einrichtung eines eigenständigen Schulfaches, um jungen Menschen für den Alltag wichtige Kompetenzen auf den Weg geben zu können. 
Mit Blick auf die Diskussion zum Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) fordert der dlv zwar keine Abschaffung zugunsten eines neuen Begriffes. Nach Auffassung des dlv gehört das MHD jedoch auf den Prüfstand. Das schließe insbesondere Untersuchungen zum Einfluss des MHD auf das Wegwerfverhalten ein, so Brigitte Scherb. 
„Da, wo belastbares Zahlenmaterial fehlt, müssen wir mit Studien nachlegen. Dennoch sollten wir mit der Studie des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und nach der Bundestagsanhörung genug Erkenntnisse haben, um uns für die Entwicklung einer Gesamtstrategie an einen Tisch setzen zu können. Wir stellen unser Know-How in der Ernährungs- und Verbraucherbildung zur Verfügung“, beendet Brigitte Scherb ihre Ausführungen.
Weitere Informationen zur Öffentlichen Anhörung am Montag, 23. April 2012 im Bundestag:
<media 3209 _blank>Zur Stellungnahme des dlv</media>
<link http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a10/anhoerungen/2012_04_23_Lebensmittelverschwendung/TO_68_Sitzung_am_23_04_2012___A.pdf _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Zur Tagesordnung</link>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme des Deutschen LandFrauenverbandes zur ELER-Förderung ab 2014</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=653&#38;cHash=4fc2d3cbf4ce09ec943691242c728732</link>
			<description>LandFrauen fordern mehr Partizipation </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Erwartungen des Deutschen LandFrauenverbandes e.V. (dlv) an die Ausgestaltung der ELER-Verordnung ab 2014 sind hoch, denn die Themenfelder decken sich in hohem Maße mit denen der Verbandsarbeit. Die jetzt vorliegende Stellungnahme des Verbandes fällt jedoch kritisch aus. „Das Thema Gleichstellung wurde komplett ausgeblendet. Frauen und LandFrauenvereine kommen quasi nicht vor“, erklärt dlv-Präsidentin Scherb ihre Enttäuschung. „LandFrauenvereine sind als Akteure der ländlichen Entwicklung mit ihren Ideen und ihrem in der Regel ehrenamtlichen Engagement hochgeschätzt. Wenn es um die finanzielle Unterstützung geht, können sich die Hürden für Vereine allerdings haushoch auftürmen. Die Fördermodalitäten dürfen den Einsatz der LandFrauen für den ländlichen Raum nicht ausgrenzen. Im Gegenteil: Sie müssen die Potenziale der Vereine nutzbar machen.“

Parallel zur Stellungnahme hat der dlv seine Landesverbände aufgerufen, sich als anerkannte Wirtschafts- und Sozialpartner in die ELER-Begleitausschüsse einzubringen und schon jetzt an Projektideen zu arbeiten. „Wir werden das Netzwerk des Verbandes nutzen und für erfolgreich gelaufene Projekte eine Neuauflage in anderen Bundesländern angehen. Das ist eine gute Form der Ressourcennutzung. Im Gegenzug erwarten wir, dass LandFrauen für diese ehrenamtlich erbrachten Leistungen eine angemessene Entschädigung bekommen“, beschreibt Präsidentin Scherb die weitere Vorgehensweise.

Den vollständigen Text der Stellungnahme des Deutschen LandFrauenverbandes zum Vorschlag der EU-Kommission zur „Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über die Förderung der ländlichen Entwicklung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)“ finden Sie hier: &nbsp;&nbsp; <media 3206 _blank><b>Stellungnahme des dlv</b></media>

<b>Kontakt: </b>
<b>Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)</b>
<b>Dr. Monika Michael</b>
<b>Tel: 030-2844 &nbsp;929 10, michael@landfrauen.info</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 10:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>LandFrauen fordern Runden Tisch für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=648&#38;cHash=245c1991914e00cf6ab7052778026c68</link>
			<description>Anlässlich der Konferenz des Bundesverbraucherministeriums „Zu gut für die Tonne“ erklärt Brigitte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Mit der heutigen Konferenz wurde ein wichtiger Anfang gemacht, um die beteiligten Akteure zu einem ersten Austausch zusammen zu führen. Nun ist es geboten, langfristig tragfähige Strategien auf der Grundlage von Fakten zu entwickeln, um nachhaltig Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Nordrhein-Westfalen hat es vorgemacht. Jetzt muss auch auf Bundesebene ein Runder Tisch eingerichtet werden, um die Wertschätzung von Lebensmitteln in der Gesellschaft wieder fester zu verankern.
Der Deutsche LandFrauenverband sieht sich in der Pflicht, am Ziel der EU-Kommission, bis 2025 die Lebensmittelverluste um die Hälfte zu reduzieren, mit zu arbeiten. Die Aufgabe der LandFrauen sehe ich vor allem in der Verbraucherbildung. Insbesondere die Angebote von LandFrauen als externe Fachkräfte in der schulischen Bildung haben sich in den letzten Jahren immer weiter professionalisiert und sind zum Markenkern der LandFrauenarbeit geworden. LandFrauen sind jedoch nicht nur an Schulen unterwegs; auch die Zielgruppe Erwachsende haben sie fest im Blick, beispielsweise als Botschafterinnen für Agrarprodukte, die häufig mit Supermärkten vor Ort zusammenarbeiten.
53 kg vermeidbare Abfälle pro Person und Jahr sind erschreckend. In unseren Privathaushalten wächst eine Generation heran, die sich von den Ursprungsprodukten und der landwirtschaftlichen Erzeugung immer mehr entfremdet. Aus den familiären Strukturen heraus erfahren Kinder immer weniger Grundlagenwissen über die Verarbeitung von Nahrungsmitteln, Ernährung oder hauswirtschaftliches Management. Der dlv setzt sich deshalb dafür ein, Ernährungs- und Verbraucherbildung als festen Bestandteil des Schulunterrichts zu verankern. Unsere Angebote für jung wie für alt sind ausbaufähig und Partner für eine Zusammenarbeit immer herzlich willkommen.“
<b>Pressekontakt: </b>
<b>Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)</b>
<b>Ursula Zimmermann</b>
<b>Tel: 030-2844 &nbsp;929 14; Mail: zimmermann@landfrauen.info</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aufruf von Ministerin Aigner zur Ernährungsbildung an Schulen  - gutes Timing zum Welttag der Hauswirtschaft </title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=647&#38;cHash=b4b925fc0c0b98d1c74e06a59b1f14ec</link>
			<description>LandFrauen hoffen auf verpflichtendes Schulfach</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bundesministerin Ilse Aigner hat die Bundesländer dazu aufgerufen, Ernährungsunterricht fest in den Lehrplänen an Schulen zu verankern. Dies käme anlässlich des Welttages der Hauswirtschaft am 21. März genau zur richtigen Zeit, so die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb. „Wir hoffen, den Vorstoß der Ministerin als ein Bekenntnis zu einem Schulfach und nicht im Sinne einer fächerübergreifenden Querschnittsaufgabe verstehen zu dürfen“, führt Brigitte Scherb weiter aus. 

Der Deutsche LandFrauenverband setzt sich seit Jahren für die Einführung eines Pflichtfaches zur Vermittlung von Alltagskompetenzen ein. Dabei gehe es nicht allein ums Waschen, Kochen und Putzen. Eine solche Verengung sei nicht zeitgemäß, erläutert die LandFrauen-Präsidentin. Vielmehr müssten junge Menschen darauf vorbereitet werden, sich in einer immer komplexer werdenden Lebenswelt sowie angesichts der tiefgreifenden gesellschaftlichen und gesamtwirtschaftlichen Veränderungsprozesse zu Recht zu finden. Um junge Menschen auf eine selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensführung vorzubereiten, müssten Ernährungsbildung, nachhaltiges und reflektiertes Konsumverhalten, finanzielle Allgemeinbildung, Medienbildung, ein Grundverständnis von gesamtgesellschaftlichem Wirtschaften sowie auch hauswirtschaftliche Fertigkeiten im engeren Sinne Bestandteil des Unterrichtes sein. Das breite Spektrum und die Vermittlungstiefe seien nicht zu unterschätzen, weshalb ein Unterrichtsfach von der ersten bis zur zehnten Schulstufe an allen Schulformen angeraten sei. Wichtig sei gleichzeitig, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt abzuholen, also den Unterricht altersgerecht und praxisbezogen zu gestalten. 

„Die Reform in Schleswig-Holstein zu einem verpflichtenden Schulfach für die Sekundarstufe I geht in die richtige Richtung. Dort, wie auch aktuell in Niedersachsen und in anderen Bundesländern sind die LandFrauen bei den Reformprozessen einbezogen. „Diese Aufgabe werden wir auch weiterhin mit großem Engagement weiterverfolgen“, kündigt die dlv-Präsidentin an.
]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 13:29:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>LandFrauen in der Bundesversammlung</title>
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			<description>Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes als Wahlfrau nominiert</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Keiner vertritt den ländlichen Raum so gut wie die LandFrauen“, so die Begründung für die Entsendung von Brigitte Scherb, Präsidentin des Niedersächsischen LandFrauenverbandes durch die niedersächsische CDU-Fraktion in die Bundesversammlung. Neben Brigitte Scherb, die als Präsidentin auch dem&nbsp; Deutschen LandFrauenverband vorsteht, wurden auch Juliane Vees, Präsidentin des LandFrauenverbandes Württemberg-Hohenzollern und Margret Vosseler, Präsidentin des Rheinischen LandFrauenverbandes als Wahlfrauen nominiert. Darüber hinaus sind mehrere Bundestagsabgeordnete und Landtagsabgeordnete als aktive LandFrauen in der Bundesversammlung vertreten. 
„Wir freuen uns, dass die Arbeit der 500.000 LandFrauen für den ländlichen Raum auf diese Weise Anerkennung findet“, betont Scherb.&nbsp; 


<b>Pressekontakt: </b>
<b>Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)</b>
<b>Ursula Zimmermann</b>
<b>Tel: 030-2844 92914</b>
<b>zimmermann@landfrauen.info</b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 09:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BMELV-Studie zur Lebensmittelverschwendung</title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=645&#38;cHash=e04aa4297bf110ea1719f37c8e66d85e</link>
			<description>LandFrauen sehen Teil der Lösung in der Verbraucherbildung</description>
			<content:encoded><![CDATA[Anlässlich der heute von Bundesministerin Ilse Aigner vorgelegten Studienergebnisse über Lebensmittelabfälle in Deutschland erklärt die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Brigitte Scherb: 
„Die Studie zeigt, was wir längst befürchtet haben. Die Größenordnungen des Lebensmittelabfalls sind nicht tragbar. Es ist ganz offensichtlich, dass Preis und Wert von Lebensmitteln heute nicht mehr übereinstimmen. Zwei Drittel der Lebensmittelabfälle in Privathaushalten wären laut Studienergebnis vermeidbar. Das bedeutet, dass wir in der Verbraucherbildung nachlegen müssen. In zahlreichen Projekten, wie dem aid-Ernährungsführerschein haben die LandFrauen schon viel erreicht. Allein mit diesem Projekt konnten wir seit 2007 insgesamt 137.000 Schülerinnen und Schüler an die Grundlagen der Ernährung und Lebensmittelhandhabung heranführen. Wir wünschen uns von der Bundesministerin auch in Zukunft Unterstützung bei unserer Arbeit an den Schulen. Wir folgen dabei der Grundüberzeugung: Nur, wer mit Lebensmitteln umzugehen weiß, kann sie auch wertschätzen. Der Ausbau der Ernährungsbildung an Kindergärten und Schulen ist der richtige Ansatz. Solange es kein verpflichtendes Schulfach zur Vermittlung von Alltagskompetenzen gibt, ist diese Projektarbeit unverzichtbar. 
Neben den Aufgaben in der Verbraucherbildung müssen wir aber auch die Lebensmittelherstellung, die Gemeinschaftsverpflegung und den Handel genauer unter die Lupe nehmen. Allein die Verantwortung auf den Verbraucher abzuwälzen, ist aus meiner Sicht zu kurz gegriffen, trotz der vorliegenden Ergebnisse. Der Deutsche LandFrauenverband wird am 27. März bei der Konferenz des Bundesministeriums dabei sein, um gemeinsam über die Studienergebnisse zu beraten und Lösungsansätze zu diskutieren. Dazu gehört auch, was wir mit Blick auf das Mindesthaltbarkeitsdatum tun können. Mit einer Aufklärungskampagne kann sicher viel erreicht werden. Es sollte aber auch darüber gesprochen werden, welche Möglichkeiten von Seiten des Gesetzgebers sinnvoll sind.&nbsp; 
Die Bundesministerin hat die LandFrauen auf ihrer Seite, wenn es darum geht, das Thema „Lebensmittelverschwendung“ in die Fläche zu tragen. Dass der Bundestag einen überfraktionellen Antrag erarbeiten will und eine Expertenanhörung plant, ist ein positives Signal aus dem Parlament. Wir hoffen, dass diese Pläne schnell in die Tat umgesetzt werden.“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 13:25:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Internationaler Frauentag 2012: The same procedure as every year! </title>
			<link>http://www.landfrauen-intern2.de/pressemeldungen/pressemeldung0.html?no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=644&#38;cHash=1e4d4de1cc5953b4fc84b5af4b961779</link>
			<description>Gleichstellung bleibt auf der Forderungsliste der LandFrauen</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Der Internationale Frauentag am 8. März ist und bleibt im LandFrauenkalender ein wichtiges Datum. Frauenrechte und Chancengleichheit in allen Bereichen der Gesellschaft sind zwar formal gesichert, aber im praktischen Leben mangelt es oft an der Durchsetzung. Frauen sind&nbsp; immer noch von Benachteiligungen und Ausgrenzungen betroffen, die es nach Recht und Gesetz eigentlich gar nicht geben dürfte“, beschreibt Brigitte Scherb, Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) die Situation. „Was wir ständig vor Augen haben, fällt nicht mehr auf. Nur so ist zu verstehen, dass wir uns an den Anblick der vielen Herren in den Aufsichtsräten und Vorständen gewöhnt haben. Ähnliches gilt für die schlechte Bezahlung in typischen Frauenberufen, obwohl hier die Anforderungen und Verantwortungen in der Regel sehr hoch sind.“

Als bundesweit tätiger Verband mit fast einer halben Million Mitgliedsfrauen sei der dlv gut aufgestellt, um diese Dinge anzusprechen, die Betroffenen dafür zu sensibilisieren und&nbsp; Gegenkräfte aufzubauen. Hierauf zielt auch das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte dlv-Projekt „LandFrauenStimmen für die Zukunft - Faire Einkommensperspektive sichern“.&nbsp; „Wir wollen herausfinden, warum der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern auf dem Land über 30 Prozent beträgt. Sobald wir wissen, wo wir ansetzten müssen, werden wir Spezialistinnen qualifizieren, die zwischen den Akteuren am Arbeitsmarkt vermitteln und beraten“, erläutert Scherb. Sie konnte das Projekt vor wenigen Tagen bei der jährlichen Sitzung der UN-Frauenrechtskommission in New York vorstellen, wo es großen Anklang fand. 

Frauen müssen gleichberechtigt und paritätisch in den Entscheidungsgremien mitwirken können, das ist eine weitere zentrale Forderung des dlv. „Die unmissverständliche Ankündigung von EU-Kommissarin Viviane Reding, wenn nötig eine EU-weite Regelung mit verpflichtender Quote einzuführen, kommt uns sehr entgegen.“ Das sei die Chance, damit endlich Bewegung in die Sache kommt, so die Hoffnung der Präsidentin. Sie ist Mitinitiatorin der Berliner Erklärung (<link http://www.berlinererklaerung.de/>www.berlinererklaerung.de</link>), in der eine verpflichtende Frauenquote bei den Aufsichtsräten von börsennotierten Unternehmen in Deutschland gefordert wird.


<b>Pressekontakt: <br /> Deutscher LandFrauenverband e.V. (dlv)<br /> Ursula Zimmermann<br /> Tel: 030-2844 92914<br /> </b><link zimmermann@landfrauen.info><b>zimmermann@landfrauen.info</b></link><b><br /> <br /> </b>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 10:12:00 +0100</pubDate>
			
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